Schiffsbeteiligungen
Aus Portfoliogesichtspunkten gehören Schiffe
in Ihr Depot!
Sie fragen sich weshalb??
Es gibt sehr viele Depotanalysen,
die sich damit auseinandersetzen, wie ein gut strukturiertes Portfolio
beschaffen sein sollte. Dabei rücken Schiffsbeteiligungen
immer mehr in den Vordergrund als Beimischung zum Gesamtportfolio.
Der Grund ist klar: Schiffsfonds sind unabhängig von der
Renditeentwicklung anderer Anlagen, weil sie einfach anderen Marktmechanismen
unterliegen. Schiffsbeteiligungen erzielen ihre Ergebnisse unabhängig
vom Geschehen an den Aktien- oder Rentenmärkten, dies ist
eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung eines
gut strukturierten Gesamtportfolios und für die Verbesserung
des Risiko-Rendite-Profils!
Ein weiterer Gesichtspunkt spricht
für den Einsatz von Schiffsbeteiligungen in einem gut strukturierten
Gesamtportfolio! Ab dem 1. Januar 2009 schmälert der Fiskus
die Rendite Ihrer Kapitalanlagen, denn ab diesem Zeitpunkt fallen
25% Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge an. Zinsen und Dividenden
werden dann jährlich, Kursgewinne bei Realisierung besteuert.
Soweit Schiffsbeteiligungen im Portfolio enthalten sind, greift
die Abgeltungssteuer auf die Beteiligungserträge aus den
Schiffen nicht, da diese Erträge ausschließlich der
Tonnagesteuer unterliegen.
Die Rationalität der Schifffahrt
Während bei der Börse die
Psychologie die federführende Rolle spielt, ist der Schiffsmarkt
wesentlich rationaler. Auf Grund der vorhandenen Zahlen für
bestellte Schiffe bei den Werften, weiß man heute schon,
wie viel neue Schiffsraumkapazität in zwei oder drei Jahren
von den Werften abgeliefert wird. Diese Transparenz liefert die
Grundlage für die Marktbewertung und die Entwicklung der
Fracht- und Charterraten. Dadurch lässt sich das Risiko-Rendite-Profil
des Depots verbessern, weil Eckdaten bekannt sind und so zur Stabilisierung
des Vermögens beitragen. Wichtig ist in dem Zusammenhang
der Blick über einen langen Zeitraum, denn kurzfristige Betrachtungen
können zu Verzerrungen führen.Profunde Kenntnisse dieses
Marktes sind für eine entsprechende Anlageentscheidung unabdingbar!
Unterschiede zwischen guten und schlechten
Fonds werden zusehends größer. Die Schiffbaupreise
sind seit Jahren gestiegen, die Schiffsbetriebskosten, hier insbesondere
die Personalkosten, steigen, während die Charterraten in
ihrer Entwicklung nicht im gleichen Verhältnis steigen. Der
derzeit schlechte US-Dollar-Kurs sorgt für ein erhebliches
Gefahrenpotenzial, weil die Einnahmen meist in Dollar erfolgen,
die Ausschüttungen an die Anleger aber in Euro vorgenommen
werden müssen. Insofern macht sich der Wechselkurs derzeit
ebenfalls negativ bemerkbar.
Treue Investoren
Es gibt Investoren, die seit Jahren
Geld in Schiffsbeteiligungen anlegen. Manche sind dabei auf einzelne
Emissionshäuser fixiert, mit denen sie seit Jahren gute Erfahrungen
gemacht haben, andere investieren immer wieder in den gleichen
Schiffstyp, weil die Erfahrungen mit diesem Schiffstyp über
Jahre positiv waren. Dadurch besteht natürlich die Gefahr
einer zu geringen Streuung im Portfolio. Hier ist natürlich
eine qualitativ hochwertige Beratung notwendig, gerade im Bereich
der Schifffahrt.
Ein gut strukturiertes
Schiffsportfolio wird sich gerade in Krisenzeiten bewähren,
weil die Wahrscheinlichkeit, dass alle Schiffssegmente (Bulker-,
Container- und Tankschifffahrt) gleichzeitig in der Entwicklung
stagnieren, gleich null ist.
Neue Produkte zur Risikominimierung
Natürlich haben auch einige
Emissionshäuser über die Ausweitung der Risikominimierung
des Anlegerportfolios nachgedacht und kreieren Fonds, die ein
Optimum an Diversifikation bieten. Nicht die Performance einzelner
Fonds ist für die Entwicklung des Gesamtportfolios entscheidend,
sondern der Anteil von Schiffsbeteiligungen am Gesamtportfolio
ist entscheidend. Kreative Vermögensverwalter sehen den Anteil
von Schiffsfonds am Gesamtportfolio heute bei 10 bis 15%, aber
dies gut durchstrukturiert.
Durch die Auflage von
Dach- oder Portfoliofonds tragen einige Emissionshäuser dieser
Entwicklung Rechnung. Während Dachfonds in mehrere Schiffe
oder Schiffsfonds investieren, kommen jetzt immer mehr Fonds auf
den Markt, die gleichzeitig in verschiedene Schiffs-Typen Geld
anlegen. In der Beratung ist es hier für den Berater sehr
wichtig, dass er erkennt, ob in solchen Fondskonstruktionen nicht
auch Objekte mit ungünstigen Kostenstrukturen versteckt werden.
Was kommt demnächst?
Wir werden Ihnen in
ca. 3 - 4 Wochen an dieser Stelle einen Fonds vorstellen, der
sich in der Aufgabenstellung genau an diesen Parametern orientiert.
Es handelt sich um einen Fonds der GEBAB aus Meerbusch, die mit
einem Mix verschiedener Schiffstypen genau den o.g. Ausführungen
Rechnung trägt. Es handelt sich dabei um:
1. Ein Vollcontainerschiff mit 2.702 TEU und einer
Tragfähigkeit von rd. 38.000 tons, 500 Kühlcontaineranschlüsse,
Ablieferung: März 2007
Beschäftigung: 24 Monate zu USD 20.000,- mit K-Line
2. Ein Vollcontainerschiff mit 4.884 TEU und einer Tragfähigkeit
von rd. 63.500 tons, 400 TEU + 160 FEU Kühlcontaineranschlüsse,
Ablieferung: September 2007
Beschäftigung: 12 Jahre zu USD 30.500,- +2+2 Jahre Option
(= 16 Jahre) zu USD 30.500,- mit MSC
3. Produktentanker mit rd. 48.000 cbm Ladekapazität und einer
Tragfähigkeit von 40.000 tons, "shallow draft",
d. h. geringer Tiefgang bei hoher Tragfähigkeit, Ablieferung:
Dezember 2007 Beschäftigung im Spotmarkt: zeitlich unbefristet
im NORIENT Product Pool AS, kalkulierte Poolrate: USD 24.000,-
für 2007 u. USD 22.500,- für 2008
Wir haben uns mit dieser Fondskonstruktion
schon hinreichend beschäftigt und freuen uns, Ihnen dieses
Angebot bald vollständig präsentieren zu können.
Eine abschließende
Bemerkung zur GEBAB: Das Analysehaus Fondsmedia aus Hamburg hat
eine Performance-Studie des GEBAB-Schiffsportfolio erstellt, die
wir Ihnen im nachfolgenden Text wiedergeben möchten!
Die GEBAB-Unternehmensgruppe ist seit 1985 am
Markt geschlossener Fonds aktiv und damit ein Emissionshaus mit
langjähriger Marktpräsenz. GEBAB fokussiert sich ausschließlich
auf das Anlagesegment Schiffsfonds. Das im FondsMedia Portfolio
Index abgebildete laufende Schiffsportfolio der GEBAB reflektiert
ein Investitionsvolumen von ca. 2,9 Milliarden Euro (Stand Leistungsbilanz
zum 31.12.2006).
Die gewogene Laufzeit des laufenden Schiffsportfolios
von GEBAB liegt bei 9,4 Jahren. Die geplanten Investitionen wurden
mit einer minimalen Abweichung von +0,3% präzise eingehalten.
Der Betriebsüberschuss der GEBAB-Flotte erfüllt ca.
94% der Ursprungsplanungen. Schiffsfonds von GEBAB mit Emission
ab dem Jahr 1999(Einführung Tonnagesteuer) liegen bei 106,9%
und damit nennenswert oberhalb des Planniveaus.
Die realisierten Tilgungen für die Gesamtflotte
der GEBAB liegen in Summe mit +10,7% deutlich über den Ursprungserwartungen.
Die Auszahlungen wurden gemessen an den Prospekterwartungen zu
ca. 90% realisiert.
Schiffsfonds von GEBAB ab Emission im Jahr 1999
zeigen eine deutlich höhere Performance. Hier liegen die
Tilgungen gegenüber der Ursprungsplanung mit +34,8% wesentlich
oberhalb der Ursprungserwartungen. Die Auszahlungen erfüllen
zeitgleich 103,5% der Ursprungserwartungen. Die Liquiditätsreserven
liegen mit +4,9% zeitgleich - trotz höherer Tilgungen und
Auszahlungen - leicht oberhalb der Prospektplanungen.
In Summe ergibt sich für Schiffsanleger
der GEBAB aus Tilgungen, Auszahlungen und Liquiditätsreserven
ein Return on Equity von 13,3% p.a. des investierten Anlegerkapitals.
Die Ursprungserwartungen von 13,1% p.a. wurden damit übererfüllt.
Die Schiffsfonds der GEBAB mit Platzierung ab
dem Jahr 1999 liegen bei einem Return on Equity von 16,7% p.a.
und haben damit die Ursprungserwartungen von 13,4% p.a. mit einem
relativen Plus von rund 25% deutlich übertroffen.
Dem laufenden Schiffsportfolio der GEBAB ist
äußerst robuste und nachhaltig positive Performance
zu bescheinigen.
( aus NEWSLETTER FONDSMEDIA vom 15.10.2007)